Angabe:
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Große Töne bei kleinen Mädchen spucken. Die Mädchen
müssen nicht unbedingt der Minimannschaft angehören und können
durchaus recht groß sein. Der Angeber schwadroniert über unglaublichste
Ballwechsel, von Sprüngen in Kniehöhe über der Netzkante,
von rasierten Scheiteln sowie von Bällen, die, von des Gegners Feld
aufspringend, das Hallendach durchschlagen.
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| Aufgabe |
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Eine Mannschaft kriecht Mitte des dritten Satzes beim Stande von 0:2
und 0:23 kollektiv auf dem Zahnfleisch unter die Dusche und gibt sich
selbst auf.
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| Aufstieg |
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Mit einem prompt gekoppelten
Abstieg verbundener einjähriger Größenwahn.
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| "aus" |
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Zuruf, welcher, da er nur
mit 50%er Wahrscheinlichkeit richtig ist, für den Angerufenen keinerlei
Entscheidungshilfe ist.
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| baggern |
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(1) Annahme von unten (sollte zum Zuspieler gelangen - meist steht er
aber nicht dort wo der Ball hinkommt)
(2) Von unseren Singles meist gebrauchte Technik beim Sportlerball
(3) Den vor Scham im Boden versunkenen Trainer nach der Niederlage wieder
ausgraben.
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| Besäufnis |
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(1) Unausweichliches Ende
einer jeden Spielauswertung
(2) Möglichkeit eine sportlich bessere Mannschaft auch mal zu schlagen
(3) Dem Zusammenschweißen der Mannschaft dienendes Suchtverhalten,
das im Vergleich zu anderen gewinnbringenden Trainingsmaßnahmen immer
wieder gerne praktiziert wird.
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| "Blooock!" |
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der Lebenserhaltungsschrei
eines jeden Abwehrspielers
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| Blockversuch |
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Zusammenrottung und Hüpfen einiger Spieler am Netz, so daß die hinteren
Mitspieler keine Möglichkeit haben, zu sehen, wo der Ball gleich einschlägt
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| Betonieren |
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siehe kratern
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| Chicken Wing |
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Feldabwehr mit angelegtem Arm
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| Dackelgarage |
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Bezeichnung für eine
Halle (meist der gegnerischen Mannschaft) mit viel zu niedriger Decke, so
daß selbst flach gespielte Bälle dagegenstoßen. Diese Situation
wird sehr gerne als fadenscheinige Entschuldigung für ein verlorenes
Auswärtsspiel herangezogen.
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| demontieren |
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einen Gegner chancenlos
in den Boden plätten (bzw selbst geplättet werden)
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| Einschlagen |
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(1) Probeschmetterbälle
vor Beginn eines Spiels
(2) "...auf die Zwei": den Spieler auf Position Zwei zum Zwecke
der Bewältigung von Wutanfällen körperlich angreifen. Fake angetäuschter
Spielzug
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| Erdanziehungskraft |
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Heiß verfluchtes
physikalisches Gesetz, das über Sieg und Niederlage entscheidet und
im entscheidenden Fall zu Tränen rühren kann.
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| Fanblock |
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Fanatische Zuschauer eilen
in hoffnungsloser Situation aufs Spielfeld und helfen, mit erhobenen Händen
am Netz springend, beim verteidigen mit.
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| Float Serve |
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Flatteraufschlag
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| Für's Volk |
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Serve oder Krater, der
nicht im gegnerischen Feld, sondern in einer Zuschauergruppe in der 5. Reihe
einschlägt.
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| Hail-Mary-Schlag |
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(urspr.: American Football)
Ein mit voller Wucht in die Prärie gedroschener Ball; mit der Hoffnung,
daß ihn ein Gegenspieler noch berührt.
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| "ich" |
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Zuruf, der verhindern soll,
daß der besserpostierte Mitspieler den Ball doch noch nimmt
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| irren |
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Mangelhaft ausgebildetes
Vermögen, bis drei zu zählen. Deshalb zählen Zuschauer und Mannschaftskameraden
oft laut mit
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| Kratern |
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extrem hart schmettern
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| Kreuz |
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(1) Taktischer Spielzug
mit 3 Angreifern
(2) Beim Einschlagen einem gegnerischen Spieler dermaßen in den
Rücken kratern, daß dieser beinahe ein Sauerstoffzelt braucht (Six-Pack)
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| Legen |
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Einen mordsmäßigen Angriffsschlag
antäuschen, um dann den Ball nur über den gegnerischen Block zu schnippen
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| Libero |
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Älterer Spieler mit max.
1.60 Meter Körpergrösse, der nicht mehr oder sowieso noch nie am Netz hoch
kam und beim dauernden Schweiss aufwischen noch den einen oder anderen Ball
vom Boden kratzt. In Frauenmannschaften heisst Libero: Libido und ist die
Mannschaftsschlampe.
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| Linienrichter |
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Ein Blinder, der einen
Schielenden beim Sehen unterstützt
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| meckern |
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(1) Mutierte Form der Verständigung.
Besonders beliebt, wenn es schlecht steht
(2) Letzte Hoffnung bei eigenen Fehlern
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| Mixed-Turnier |
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Endziel des Volleyballerdaseins.
Stellt die beste Gelegenheit zum "baggern" in Form (2)
dar
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| Monster Block |
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erfolgreicher Einer-Block
gegen starken Angreifer
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| Netz |
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(1) Vorrichtung zum Einfangen
von Bällen
(2) trennt zum Glück die beiden gegnerischen Mannschaften
(3) wird häufig mit einer Hängematte verwechselt
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| Nebenmann |
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Derjenige, der grundsätzlich
den einschlagenden Ball hätte nehmen müssen
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| "nimm Du"
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Zuruf, der vor jeglicher
Verantwortung schützt
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| Not in my House |
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gegnerischer Zuspieler
beim legen erwischt
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| Ostblock |
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erfolgreicher doppel Block
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| Quadratmeterball |
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1m neben und über dem Zuspieler
gestellter Ball
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| Rotationsklemmer |
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Ein Versager in den eigenen
Reihen verursacht eine Punkteserie beim Gegner und verhindert den Aufschlagwechsel
und den damit zusammenhängenden Wechsel der Aufstellung. Aus Sicht der Auswechselspieler
stehen immer sechs davon auf dem Feld
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| Schnellkraft |
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Kraft, die schnell nachläßt
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| Spielbeginn |
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Minuten voller Harmonie,
Euphorie und Siegeswille. Nicht zu verwechseln mit dem Spielende
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| Spielende |
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Stunden voller Disharmonie,
Zerknirschtheit und Untergangsstimmung
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| Sideout |
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Aufschlagwechsel
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| Six-Pack |
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Einem gegnerischen Spieler
den Ball derart zuspielen, daß dieser weder eine Chance hat, aus der Schußbahn
zu flüchten noch den Ball zu kontrollieren.
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| Sun Serve |
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ein extrem hoch gegen die
Sonne gespielter Aufschlag
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| Tape |
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Prestigeförderndes, scheinbar
schick aussehendes Klebeband an angeblich empfindlichen Gelenken und Bändern,
welches manchmal den Spielern besser über den Mund geklebt werden sollte
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| Tätowieren |
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Beim Angriff dem Blockspieler
dermaßen ins Gesicht kratern, daß dieser für den Rest des Spiels
eine rote Abzeichnung des Balls auf der Stirn trägt
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| Töten |
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den Punkt machen / Service
holen
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| Trikot |
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Wichtigstes Hilfsmittel,
um zu erkennen, wem man den Ball behutsam zustellen und wem man ihn andererseits
vernichtend über den Scheitel ziehen muß.
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| Umkleidekabine |
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Ort des Spielertribunals
nach Spielende
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| "weg" |
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Mitspieler, die diesen
Warnruf ignorieren, werden gnadenlos plattgewalzt
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| Zuspiel |
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(1) Die schlimmste Aufgabe,
die einem Spieler übertragen werden kann.
(2) ist grundsätzlich Schuld an mißlungenen Angriffsversuchen
(3) die ultimative Ausrede eines jeden Angreifers
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